Spontanität

Freitag Abend – Schwimmkurs (denn ja einige Radhasen besuchen) 21,30 Uhr – Wettervorhersage für nächsten Tag sehr, sehr schön.

Spontanität ist gefragt:  Es wird telefoniert , ein größeres Fahrzeug organisiert und schon steht einem Ausflug am Samstag nichts mehr im Weg.

Ricci, Sabine, Anita  und Heli machen sich kurz nach Mitternacht (Morgens 7,00 Uhr) auf um den Schnee auf der Tauplitz zu testen. Sabine wanderte und Anita und Ricci wurden beim Skaten sehr streng von Trainer Heli beobachtet und mit Tips- und Ratschlägen versorgt. Natürlich wurde die Sonne zwischendurch sehr genossen.

Radhasen sind spontan – freue mich aufs gemeinsame Essen am 26.11. – Anita

Advertisements

Wildsau dirt run

Ja, ja, wie Anita schon vormerkte folgt nun der Bericht über die (bislang) längsten 10 Kilometer meines Lebens. 

Am Samstag, den 31. Oktober 2009 brachen mein Freund Christian und ich (Isabella) zu einer kleinen Reise nach Brand-Laaben in Niederösterreich auf. Wir hatten beschlossen, uns dem ersten Wildsau dirt run zu stellen. Um acht Uhr angekommen holten wir zuerst unsere Startsackerl mit „Wildsau“ – T-shirts in sehr modischen Schlammfarben ab. Als wir den Parcours besichtigen wollten, rückten der niederösterreichische Katastrophendienst und zehn Rettungsautos an. Wir bekamen eine leise Vorahnung dessen, was uns erwarten würde. Die Strecke bestand aus einem Parcours mit einigen starken Hindernissen und danach aus einem vier Kilometer langen „Waldlauf“. Es galt, zwei ganze Runden mit Parcours zu absolvieren und zum krönenden Abschluss noch einmal den Parcours zu laufen. Um elf Uhr fiel der Startschuss und die Cabanauten aus Deutschland starteten; sie hatten beschlossen, vier Runden zu laufen (einer schaffte es auch wirklich! -Hut ab!)           Die Veranstalter hatten uns nicht zu viel versprochen! Bei den ersten zwei Hindernissen mussten wir gleich durch zwei Gatschgruben durchkriechen. Bei konstanten null Grad froren unsere Hände dann so ein, dass wir nicht mal mehr unsere Finger spürten. Beim nächsten Hinderniss mussten wir ein Seil emporklettern und oben angekommen zur anderen Seite hinüber hanteln. Als wir dort ankamen kümmerte sich die Rettung schon um einen abgestürzten Teilnehmer und während ich oben hängte stürzte einer hinter mir ab und brach sich ziemlich offensichtlich das Bein. Ich hoffe, dass sich beide schon auf dem Weg der Besserung befinden und wünsche hiermit alles Gute! Nach etlichen anfordernden Aufgaben ging es dann mit dem „Waldlauf“ weiter. Wir hatten uns zu früh auf wärmende Bewegung gefreut. Es ging dort bergauf und -ab, wo es am steilsten und am schwierigsten war. Sensationell war überall der viele Gatsch, Schlamm, Dreck -wie auch immer- man fragt sich, wo der herkommt. 😉 Christian war so nett, und ist den ganzen Lauf bei mir geblieben. 10 Kilometer, 600 Höhenmeter und 3:39 Stunden später liefen wir übers Ziel und holten uns die heiß begehrte Wildsau-Medaille ab. Diese Veranstaltung hat mir sehr viel abverlangt, aber ich bin stolz sie geschafft zu haben! Die Organisation war perfekt, es hat uns an nichts gefehlt. Es gab warmes Wasser Ende nie, und das war in diesem Moment das allerbeste.

Nächstes Jahr wieder, obwohl ich danach sagte:“NIE WIEDER!“

Mehr Videos und Fotos: www.wild-sau.at

Training

Nicht das manche glauben, die Radhasen machen einen Winterschlaf. Wir halten uns natürlich auch über die Herbst- und Wintermonate fit. Angesagt sind Fittness-Studio, laufen, skirollern und skaten. Anita besuchte schon 2 x bei wunderschönen,  fast kitschigen Wetter den Dachstein um die Skater-Saison zu eröffnen. Außerdem plantschen einige von uns gerade im  Welser Hallenbad – (Ricci, Isabella, Gerlinde  und Anita) um endlich im Kraulen perfekt zu werden. Bald gibt es einen Bericht von Isabella`s  längsten 10 km-Lauf – bin schon sehr gespannt.